20.10.2025 in Kommunalpolitik

B 292-Brücke für Fußgänger erhalten.

 

Brücken verbinden, eröffnen neue Räume, erweitern die Perspektive.

Das gilt auch für das Brückenbauwerk bei der B 292, das von der Gartenstadt zu den Lettengruben führt, und jetzt zur Disposition steht. Die SPD ist er Meinung:

Die Brücke hat Zukunft! Wir wollen sie erhalten!               https://www.facebook.com/reel/1593762692079163

Die Brücke, etwas versteckt gelegen, führt von der Thomas-Mann-Straße über die Bundesstraße 292 ins Feldgewann. Sie gehört dem Bund und ist nach Begutachtung für Autos und Nutzfahrzeuge nicht mehr geeignet. Ihre „Abwicklung“ steht voraussichtlich mit dem Jahr 2030 an. Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger schätzen aber die kurze Verbindung zur Feldflur.

Eine weitere Rolle spielt für die SPD auch die geplante Wohnbebauung auf dem sogenannten Magdeburger-Areal in der Werderstraße, das in der Nähe der Brücke liegt. Die bis zu 400 Menschen, die dort mittelfristig leben könnten, dürften den Bedarf nach Naherholung im Sinsheimer Westen sicher ansteigen lassen.

                                                      

   Warum also den Überweg für Radfahrer und Spaziergänger nicht erhalten?
Mithilfe großer Steinbrocken oder anderer Barrieren könnte die Brücke kostengünstig für Fahrzeuge gesperrt werden.

Deshalb unterstützen die SPD-Gemeinderäte eine Initiative beim Regierungspräsidium Karlsruhe. Ziel ist es, die Brücke über das Jahr 2030 hinaus zu erhalten, damit sie auch künftig noch Fußgängern und Radfahrern zur Verfügung steht.
Dafür will sich die SPD nachdrücklich einsetzen und bittet um Ihre Unterstützung.

26.08.2024 in Kommunalpolitik

Klare Ansage

 

Für uns ist klar: Es gibt keinen Grund, warum Menschen sich im Alltag bewaffnen - das gilt nicht nur für Stichwaffen!   
Vor dem Hintergrund der Solinger Bluttat geht es aber jetzt vor allem darum, dass Messer von Deutschlands Straßen und Plätzen verschwinden. Und die Attentäter am besten gleich mit ihnen!

31.07.2024 in Kommunalpolitik

Stehender Applaus für einen nicht ganz alltäglichen Abschied

 

Ein Jubiläum der besonderen Art beging dieser Tage unser Stadtrat und frühere SPD-Landtagsabgeordnete Helmut Göschel. Er wurde bei der Verabschiedung langjähriger Kommunalpolitiker für sage und schreibe fünf Jahrzehnte Mitgliedschaft im Sinsheimer Gemeinderat geehrt – das ist wirklich außergewöhnlich.

Zu Recht erhielt er daher das Verdienstabzeichen des Städtetages in Gold mit Lorbeerkranz und Brillant, verbunden mit einer Ehrenurkunde. Außerdem ernannte ihn das Sinsheimer Stadtparlament zum Ehrengemeinderat. Tiefe Dankbarkeit erfüllte die Zuschauer der Dr.-Sieber-Halle, die ihm stehend applaudierten.

Als Helmut Göschel Mitte der 70er Jahre seinen Dienst für das Allgemeinwohl antrat, erblickte unser SPD-Kreisvorsitzender aus Schwetzingen das Licht der Welt und unser Bundestagabgeordneter aus Wiesloch konnte gerade die ersten Schritte gehen. Kanzler Helmut Schmidt war noch nicht lange im Amt, dafür hatte die SPD deutlich mehr Prozente als gegenwärtig. Der Sinsheimer OB hieß Helmut Gmelin und die Große Kreisstadt bestand gerade erst zwei Jahre.

Mehrere Jahrzehnte liegen zwischen diesen Aufnahmen

Dabei hatte der Junglehrer Göschel damals gar nicht mit seinem sofortigen Einzug in den Gemeinderat gerechnet, noch weniger, dass es so lange andauern würde. „Im Leben nicht“, entfuhr es ihm auf entsprechende Nachfrage. Viel Wasser ist seitdem die Elsenz hinab geflossen. Das „heitere Landstädchen“ (Goethe), durch die Eingemeindungen bereits von 8.000 auf 25.000 Einwohner angewachsen zählt mittlerweile knapp 37.000 Ew.

Als einziger hat Helmut Göschel alle vier Oberbürgermeister erlebt, ohne zu verraten, welcher ihm am besten gefallen hat. Besonders gefreut hat ihn, dass er an der Realisierung der Autobahnausfahrt SNH-Süd erfolgreich mitwirken konnte. Ohne sie gäbe es vermutlich heute weder Stadion, noch Badewelt oder Klima-Arena. In all den Jahren aber war für Helmut mit das Spannendste, „das Zusammenwachsen dieser Großen Kreisstadt mit all ihren Stadtteilen voranzubringen und zu beobachten“. Vieles sei erreicht worden, aber es gebe durchaus noch Luft nach oben.

 

OB Albrecht und Hauptamtsleiter Fulgner ehren Helmut Göschel

Sein kommunales und parteipolitisches Engagement hat Helmut Göschel schon vor Jahren übergreifend viel Anerkennung und Wertschätzung eingebracht, Ehrungen inklusive: 2015 erhielt er die Karl-Wilhelmi-Ehrenmünze der Stadt, 2017 die Willy-Brandt-Medaille der SPD. Nach 50 Jahren Gemeinderat und 19 Jahren sowohl im Landtag als auch im Kreistag ist Helmut Göschel nun im politischen Ruhestand angekommen. Er hat sich um Sinsheim und die SPD verdient gemacht.

28.07.2024 in Kommunalpolitik

Eine Ära geht zu Ende

 

Knapp 100 Jahre kommunalpolitische Erfahrung sind hier abgebildet (v. lks.): Michael Czink (25 J.), der seinen Schwerpunkt in den Kreistag verlagert hat sowie die ausscheidenden Stadträte Marianne Meißner (20 J.) u. Helmut Göschel (50 J.).

Weitere 22 Ratskollegen schieden ebenfalls aus, das sind annähernd 60 Prozent des bisherigen Gemeinderates. „Das ist in diesem Ausmaß nicht alltäglich“, räsonierte der ebenfalls scheidende OB Albrecht. Wenn so viele Ratsmitglieder ausscheiden, könne „Wissen verloren gehen“, zumal sich viele „starke Stimmen“ nicht mehr zur Wahl gestellt hatten. Ihr Engagement habe sich zum Teil über mehrere Jahrzehnte erstreckt, „ihr Wissen war ein wertvoller Beitrag“, betonte Albrecht.

Dem schließt sich der SPD-Stadtverband an, verbunden mit aufrichtigem Dank und den besten Wünschen an alle Ausgeschiedenen.